Einführung in die Wirtschaftswissenschaften für Nicht-ÖkonomInnen

Zeit: Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Mai
Ort: Universität Köln
Referenten: Dietmar Ilsen und Till Kühnhausen
In Zusammenarbeit mit der Fachschaft Regionalwissenschaften / Regionalstudien Lateinamerika

Im Seminar verwendete Materialien

Folien

  • Teil 1: Einführung [pdf, 727kb]
  • Teil 2: Haushaltstheorie [pdf, 1,32mb]
  • Teil 3: Unternehmenstheorie [pdf, 1,4mb]
  • Teil 4: Der Markt [pdf, 1,36mb]
  • Teil 5: Soziale Marktwirtschaft [pdf, 107kb]
  • Teil 6: Finanzmärkte [pdf, 217kb]
  • Texte

  • Ausschnitt aus Friedrich August von Hayek: Wahrer und falscher Individualismus [als mp3]
  • Weiterführende Literatur

    Die gesamte Literaturliste als pdf [72kb].

    Grundlegend

  • Roth, Steffen (2006): VWL für Einsteiger. Stuttgart: Lucius & Lucius
  • Baßeler, Ulrich / Heinrich. Jürgen / Utecht, Burckhard (2006): Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft, 18. überarbeitete Auflage, Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag
  • Zur Einordnung und Kritik der Neoklassik und anderer wirtschaftswissenschaftlicher Ansätze

  • Senf, Bernd (2001): Die blinden Flecken der Ökonomie. München: dtv
  • Ein mikroökonomisches Lehrbuch, wie es an der WiSo verwendet wird

  • Wied-Nebbeling, Susanne / Schott, Hartmut (2007): Grundlagen der Mikroökonomik. 4. Auflage. Berlin: Springer
  • Der Klassiker

  • Smith, Adam (1974): Der Wohlstand der Nationen. Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen. München: Beck
  • Smith, Adam (2004): Theorie der ethischen Gefühle. Hamburg: Meiner
  • Zur Theorie der Präferenzen

  • Tietzel, Manfred (1988): Zur Theorie der Präferenzen. In: Boettcher, Erik; Herder-Dorneich, Philipp; Schenk, Karl-Ernst (Hg.): Interdisziplinarität – Voraussetzungen und Notwendigkeiten. Tübingen: Mohr, S. 38-71
  • Zur Rationalität

  • Hartfiel, Günter (1968): Wirtschaftliche und soziale Rationalität. Untersuchungen zum Menschenbild in Ökonomie und Soziologie. Berlin: Enke
  • Zur Kritik an der Verwendung des ökonomischen Menschenbildes

  • Held, Martin (1991): „Die Ökonomik hat kein Menschenbild“ – Institutionen, Normen, Menschenbild. In: Biervert, Bernd; Held, Martin (Hg.): Das Menschenbild der ökonomischen Theorie. Zur Natur des Menschen. Frankfurt am Main, New York: Campus, S. 10-41.
  • Ein „moderner“ homo oeconomicus

  • Kirchgässner, Gebhard (2000): Homo oeconomicus. Das ökonomische Modell individuellen Verhaltens und seine Anwendung in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 2., ergänzte und erweiterte Auflage. Tübingen: Mohr Siebeck.
  • „Ökonomischer Imperialismus“

  • Becker, Gary S. (1982): Der ökonomische Ansatz zur Erklärung menschlichen Verhaltens. Tübingen: Mohr.
  • McKenzie, Richard B.; Tullock, Gordon (1984): Homo oeconomicus. Ökonomische Dimensionen des Alltags. Frankfurt a. M., New York: Campus.
  • Soziale Marktwirtschaft

  • Erhard, Ludwig (1957): Wohlstand für alle. Düsseldorf / Wien: Econ. Online verfügbar als pdf [3,57mb]
  • Hayek, Hayek, Hayek

  • von Hayek, Friedrich August (1948): Wahrer und falscher Individualismus. In: ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 1, S. 19-55
  • von Hayek, Friedrich August (1969): Grundsätze einer liberalen Gesellschaftsordnung. In: Ders.: Freiburger Studien, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 108–125; wieder abgedruckt in: Ders. (2002): Grundsätze einer liberalen Wirtschaftsordnung: Aufsätze zur Politischen Philosophie und Theorie, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 69–87.
  • von Hayek, Friedrich August (1968): Der Wettbewerb als Entdeckungsverfahren. Wieder abgedr. in: Ders. (1969): Freiburger Studien. Tübingen: Mohr Siebeck, S. 249-265.
  • Ankündigungstext

    Dieses Tutorium richtet sich in erster Linie an Studierende der Regionalstudien / Regionalwissenschaften und anderer Fächer, die im Rahmen ihres Studiums mit den Wirtschaftswissenschaften in Kontakt kommen, ohne direkt Volkswirtschaftslehre zu studieren. Teilnehmen können jedoch alle, die sich für das Thema interessieren.

    Vorrangiges Ziel des Tutoriums ist es, die TeilnehmerInnen mit den zentralen Begriffen der Ökonomik vertraut zu machen und ein grundlegendes Verständnis des ökonomischen Ansatz zu vermitteln, wie er an der Kölner WiSo-Fakultät gelehrt wird (und wie es dem weltweiten Mainstream entspricht).

    Zu diesem Zweck soll zunächst auf die Annahmen eingegangen werden, die der vorherrschenden (neo-)klassischen Ökonomik zu Grunde liegen. Außerdem soll die Methode der Wirtschaftswissenschaften dargestellt werden, das Arbeiten mit (mathematischen) Modellen.

    Im Mittelpunkt des Tutoriums soll dann das grundlegende Modell der mikroökonomischen Theorie stehen. Anschließend an eine kurze Einführung in die Haushalts- und Unternehmenstheorie soll deutlich werden, wie ÖkonomInnen zu der Auffassung gelangen, den Marktmechanismus als zentralen und alternativlosen Mechanismus zur Lösung ökonomischer Probleme zu begreifen.

    In einem nächsten Schritt soll allerdings auch auf die Vorstellung von Gerechtigkeit eingegangen werden, welche für ÖkonomInnen mit diesem Ansatz verbunden ist. Über die Theorie des Marktversagens wird auch deutlich werden, welche Rolle der Staat nach Ansicht der ökonomischen Theorie in einer „Sozialen Marktwirtschaft“ spielen kann und soll.

    Auf der Grundlage dieser Darstellungen wird es dann möglich sein, das Gelernte einzuordnen und kritisch zu hinterfragen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krise scheint dies notwendiger denn je.

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.